Archive for June, 2007

Jun 30

*seufz*

Posted by agy in Privat

… meine vernunft hat gesiegt und ich hab die karten zu diesem tollen konzert nicht bestellt, ist das erste mal das ich mich so richtig sehr gräme nicht soviel geld zur verfügung zu haben, das man nicht immer überlegen muss und das obwohl ich sogar die kids untergebracht hätte, aber wenn ich richtig drüber nachdenke, ist es manchmal besser auf die vernunft zu hören

ich drück mir einfach selber die daumen, das melua doch noch irgendwann mal wieder in meiner nähe auftritt und bis dahin werd ich ihre cds eben rauf und runter anhören *schnief*

Katie Melua – Spider’s Web

If a black man is racist, is it okay
If it’s the white man’s racism that made him that way
Cause the bully’s the victim they say
By some sense they’re all the same

Cause the line between
Wrong and right
Is the width of a thread
From a spider’s web
The piano keys are black and white
But they sound like a million colours in your mind

I could tell you to go to war
Or I could march for peace and fighting no more
How do I know which is right
And I hope he does when he sends you to fight

Cause the line between wrong and right
Is the width of a thread from a spider�s web
The piano keys are black and white
But they sound like a million colours in your mind

Should we act on a blame
Or should we chase the moments away
Should we live
Should we give
Remember forever the guns and the feathers in time

Cause the line between wrong and right
Is the width of a thread from a spider’s web
The piano keys are black and white
But they sound like a million colours in your mind

The piano keys are black and white
But they sound like a million colours in your mind

But they sound like a million colours in your mind

(more…)

Jun 30

Kids

Posted by agy in Raul und Rajiv, Ravina

ein aktuelles Bild von den dreien, heute entstanden beim Tag der offenen Tür der Sprachheilschule Anne Frank.

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Jun 29

oT

Posted by agy in Privat

..seit dem 25. Mai sind schon etliche Wochen und Tage vergangen. Manchmal merkt man erst im Rückblick um einige Dinge.

die jungs werden sich freuen … denn es sind die ranzen die sie sich gewünscht hatte.

mitunter sind verkäufer schon sehr elan- und lustlos, hat schon mitunter nen grund warum ich lieber online einkaufe, aber diesmal wollt ich doch die einheimische wirtschaft unterstützen *Grins* und nun hoff ich drauf, das ich die ranzen auch wirklich erhalte ;-)

Neu Delhi – Der grausame Fund sorgte in der vergangenen Woche in Indien für Schlagzeilen. In einer Klärgrube auf dem Gelände einer Geburtsklinik von Neu Delhi fand die Polizei die Überreste von mindestens 30 weiblichen Föten. Der Betreiber der Klinik, der sich fälschlicherweise als Arzt ausgab, soll die Föten nach einem Geschlechtstest gezielt abgetrieben und sie dann in die Toilette geworfen haben. Der spektakuläre Fall wirft ein Schlaglicht auf ein altes Problem in Indien: Die gezielte Abtreibung oder Tötung von Mädchen, weil sie in den Augen der Gesellschaft weniger wert sind als Jungen.

Bis vergangenen Freitag fanden die Ermittler in der Klärgrube der Klinik im Nobelvorort Gurgaon die teilweise halb verbrannten Knochen und Überreste von 30 weiblichen Föten. Sie rechnen mit weiteren Funden im Schlamm der Grube, die über Rohre mit der Klinik verbunden ist. Der Betreiber A.K. Singh weist die Vorwürfe von sich. Er behauptet, seine Klinik sei auf dem Gelände eines ehemaligen Krematoriums errichtet worden, mit den Knochenfunden sei zu rechnen gewesen.

Singh hatte schon vorher Probleme mit der Justiz, weil er mit Hilfe eines gefälschten Diploms als Arzt praktizierte. Nun drohen ihm nach Angaben eines Anwalts beim Obersten Gerichtshof bis zu sieben Jahre Haft wegen illegaler Geschlechtsbestimmung und Abtreibung. Doch ist Singh kein Einzelfall. Im vergangenen August wurden in einem Brunnen im nordindischen Punjab die Überreste von Dutzenden weiblichen Föten entdeckt. Neben dem Brunnen betrieb ein Paar eine ambulante Gesundheitsstation – es steht im Verdacht, illegale Abtreibungen im großen Stil vorgenommen zu haben.

Schwangerschaftsabbrüche sind in Indien nicht verboten. Doch haben nur ausgewählte Kliniken dafür eine Zulassung. Um die vorsätzliche Abtreibung weiblicher Föten einzudämmen, dürfen Ärzte darüberhinaus seit 1994 per Ultraschall nicht mehr das Geschlecht des Embryos bestimmen. Zur ersten Verurteilung kam es aber erst zwölf Jahre nach Erlass des Gesetzes. “Qualifizierte Ärzte sind gut organisiert und sehr findig, wenn es darum geht, das Geschlecht festzustellen. Doch nur die kleinen Fische werden verfolgt”, beklagt die Frauenrechtlerin Sabu George.

Die Geburt eines Mädchens bedeutet für Familien in vielen Teilen Indiens den finanziellen Ruin, da erwartet wird, dass sie später bei der Hochzeit eine hohe Mitgift erhalten. Jungen sind zudem begehrter, weil nur sie den Familiennamen weitergeben können. Viele Familien treiben deshalb weibliche Föten ab oder lassen neugeborene Mädchen einfach verhungern. Laut einer im vergangenen Jahr von der Wissenschaftszeitung “The Lancet” veröffentlichten Studie wurden in den vergangenen 20 Jahren in Indien ungefähr zehn Millionen weibliche Föten abgetrieben. Neu Delhi stellt die Berechnungen der Autoren von der Universität Toronto in Frage; sie spricht von fünf Millionen.

In Haryana, dem Bundesstaat, in dem auch Neu Delhi liegt, kommen auf 1000 Jungen unter sechs Jahren 820 Mädchen, im Punjab sind es nur 798 Mädchen – weltweit liegt die Rate bei 1050 Mädchen. Im weltweiten Vergleich steht Indien damit in einer Reihe mit Pakistan, Südkorea, China, Afghanistan und Nepal.