Endlich ist es vollbracht und mein Blog ist wieder online!
Nachdem ich zum Hoster meines Vertrauens (GN2-Hosting) wechseln wollte und mein Häckchen falsch gesetzt hatte, war er ja nun längere Zeit unerreichbar, aber nun geht alles wieder und auch der Umzug auf diesen Server hat perfekt geklappt.
Und da dies ja mein erster Beitrag im Jahr 2011 ist, sollte ich vielleicht das eine oder andere schreiben, aber mir fällt nichts ein *hihi*, die Schule geht ihren Gang, auch wenn ich mitunter gestresst bin, allerdings ist endlich wieder Fahrradwetter und die Zeit des Zufuss in die Schule gehens ist erstmal vorbei.
Das Blog hat gleich einen neuen Anstrich bekommen, Agy like in Dunkel und Pink – allerdings müsste ich nun Beiträge von 2006 – 20010 mit Fotos nachrüsten, aber das tu ich mir dann doch nicht an, aber die neuen Beiträge werden alle mit einem aktuellen Foto bestückt sein, auch ein Anreiz mal wieder mehr zu fotografieren ….
Und weil mir grad mein Kalender in die Hände fiel, hier noch ein schöner Spruch!
“Mit der Zeit sammelt sich auf unserer Lebensreise
oft mehr Gepäck, als wir tragen können.
Die Kunst ist, das Wesentliche vom
Bedeutungslosen zu unterscheiden!”
… ich möcht mal danke sagen *sing*
@pat …. ich hab gestern erst die Bilder vom letzten Jahr angeschaut, *schnief* dass Ihr soweit weg wohnt, danke für dein Geschenk. @tanja …. Deine Karte kam natürlich rechtzeitig an und was den Rest angeht, ich glaub wir haben das noch nie pünktlich hinbekommen, ich ja noch weniger ;-)
davon ganz abgesehen, wird es wirklich Zeit, dass wir uns mal wieder sehen! @manni … Dein Buch kam an und glaub mir, ich hätte Dir auch so geholfen. Ist doch meine Arbeit. Danke für die vielen netten Zeilen hier und natürlich auch im weltbesten Zwillisforum der Welt. Und natürlich danke an alle, die mich heute bzw morgen live und in Farbe (ohne graue Haare *hihih*) sehen. Danke für Eure Wünsche, Gedanken per SMS, Mail, Ecard, Geburtstagspost etc …. und ein letztes Danke gibt es an die 3 weltbesten Kinder, ihr seid klasse ….
Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten des Menschen einmal ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn vor: “Lasst uns Verstecken spielen.”
Die Intrige hob die Augenbraue und die Neugierde fragte: “Verstecken, was ist denn das?”
“Das ist ein Spiel.” sagte der Wahnsinn. “Ich schließe meine Augen und zähle von 1 bis 1.000. Inzwischen versteckt Ihr Euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der Letzte, den ich finde, meinen Platz einnehmen, um das Spiel fortzusetzen.”
Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat, um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.
Aber nicht alle wollten mitmachen: Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch? Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich nur, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.
“Eins, zwei, drei,…”, der Wahnsinn begann zu zählen.
Als Erstes versteckte sich die Trägheit, die sich hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie fand glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben: Ein kristallklarer See war ein wunderbares Versteck für die Schönheit. Eine dunkle Höhle, das war ein perfektes Versteck für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings das beste Versteck für die Wollust. Ein Windstoß war großartig für die Freiheit. So versteckte sie sich letztlich selbst auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig und gemütlich, aber nur für ihn. Die Lüge versteckte sich auf dem Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane. Die Vergesslichkeit…, ich habe vergessen, wo sie sich versteckte, aber das ist auch nicht so wichtig.
Als der Wahnsinn “999″ zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein, bis sie den Rosenstrauch entdeckte und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.
“1000″, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die Erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte. Das Verlangen und die Leidenschaft hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand der Wahnsinn die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus, das sich als Bienennest entpuppt hatte.
Vom vielen Laufen bekam der Wahnsinn Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend, weil er sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras und die Angst in einer dunklen Höhle.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf. Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen, bis ein Schrei ertönte. Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gutmachen konnte. Er weinte und entschuldigte sich und er versprach ihr, für immer ihr Blindenführer zu sein.
Seit dieser Zeit, seit zum ersten Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.